Der Glasbarsch ist nicht nur optisch ein echtes Highlight – auch die Zucht dieser faszinierenden Fischart ist mit etwas Geduld und Know-how möglich. Da es sich nicht um einen typischen Anfängerfisch in der Zucht handelt, richtet sich dieser Bericht an engagierte Aquarianer mit etwas Erfahrung.
1. Voraussetzungen zur Zucht:
Für eine erfolgreiche Nachzucht empfehlen sich:
- ein separates Zuchtbecken ab 40 Litern
- Wassertemperatur: 26–28 °C
- pH-Wert: 6,5–7,0
- sehr weiches Wasser (unter 6 °dGH)
- feinfiedrige Pflanzen oder Laichmop als Ablaichsubstrat
2. Geschlechtsunterschiede:
Männchen sind meist etwas schlanker, zeigen im Balzverhalten intensivere Bewegungen und können leicht schimmernde Farben aufweisen. Weibchen wirken fülliger im Bauchbereich.
3. Das Ablaichen:
Während der Balz umkreisen sich die Partner, bevor das Weibchen die Eier zwischen Pflanzen ablegt. Die Eltern fressen nach dem Ablaichen häufig die Eier – daher sollten sie nach der Eiablage aus dem Zuchtbecken entfernt werden.
4. Aufzucht der Jungfische:
Die Larven schlüpfen nach etwa 24–36 Stunden, je nach Temperatur. Erste Fütterung mit Infusorien oder Liquifry, später frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. Regelmäßiger Wasserwechsel mit weichem, leicht saurem Wasser ist essenziell.
Fazit:
Die Nachzucht von Parambassis ranga ist zwar nicht ganz einfach, mit etwas Fachwissen jedoch gut machbar. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer einzigartigen Zuchtform belohnt – transparent, ästhetisch und ein echter Blickfang!








































