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Mollys kaufen – Black Molly, Dalmatiner, Silbermolly und mehr

Mollys passen zu größeren Aquarien mit mineralreichem Wasser und klaren Rahmenbedingungen in der Pflege. Wenn Du Mollys kaufen möchtest, solltest Du vor allem Beckengröße, Wasserhärte und Gruppenaufbau prüfen. Diese Fische sind Lebendgebärende, bringen voll entwickelte Jungtiere zur Welt und passen nicht in ein weiches, saures Becken.

Unsere Molly-Farbformen im Überblick

Black Molly Schleier: Diese Zuchtform zeigt eine tiefschwarze Färbung und eine verlängerte Schleierflosse. Sie ist die bekannteste unter den Mollys Farben und passt in größere Becken mit mineralreichem Wasser.

Silbermolly: Der Silbermolly zeigt eine silbrig-weiße Grundfarbe mit metallischem Glanz. Eine eigene blaue Farbform ist derzeit nicht gelistet – wer einen „Molly Fisch blau“ sucht, kommt beim Silbermolly der Vorstellung am nächsten.

Molly Rot/Orange: Diese Farbform zeigt Rot- und Orangetöne über den Körper. Sie zählt zu den bekannten Molly Fisch Farben und passt in Becken, die auf die Haltung von Mollys mit hartem, mineralreichem Wasser ausgelegt sind.

Dalmatinermolly: Der Dalmatiner Molly trägt eine schwarz-weiße Fleckenzeichnung. Der Name Dalmatiner Molly ist in der Aquaristik geläufig und bezeichnet eine Farbform, nicht eine eigene Art.

Black Molly – die bekannteste Zuchtform

Der Begriff Molly ist in der Aquaristik ein Sammelbegriff für verschiedene Handelsformen. Der Black Molly ist keine eigene Art, sondern eine Zuchtform; die Haltung unterscheidet sich nicht von anderen Molly-Farbformen. Als Basis vieler dieser Tiere wird in der Fachliteratur oft Poecilia sphenops genannt.

Wir ordnen viele Molly Fisch Farben keiner einzelnen Art sicher zu, wenn die Herkunft nicht klar belegt ist. Unsere Tiere stammen von spezialisierten Züchtern. Wir wählen nach Entwicklung und sauberer Ausprägung der Zuchtform, nicht nach Stückzahl. Die Auswahl wechselt; gelistet heißt nicht in jedem Moment lieferbar.

Segelkärpfling und Liberty Molly – eigene Arten

Neben Zuchtformen führen wir eigenständige Arten im Sortiment. Der Segelkärpfling (Poecilia velifera) wird deutlich größer als die üblichen Zuchtformen und braucht ein Aquarium ab 120 cm Länge und 250 l.

Der Liberty Molly (Poecilia salvatoris) ist ebenfalls eine eigenständige Art. Für beide gilt: Die Auswahl wechselt, gelistet heißt nicht in jedem Moment lieferbar. Wenn Dein Becken auf diese Anforderungen ausgelegt ist, findest Du passende Tiere in dieser Kategorie.

Brauchen Mollys Salz im Wasser?

Nein. Einige Molly-Arten vertragen in der Natur Brackwasser, doch diese Verträglichkeit bedeutet keinen Bedarf. Mollys brauchen kein Salz im Aquarium, sondern mineralreiches Wasser. Kochsalz macht weiches Wasser nicht hart; bei weichem Leitungswasser hebst Du die Härte gezielt mit Mineralsalzen an. In einem Gesellschaftsbecken salzt Du nicht auf.

Von Guppy, Platy, Molly und Schwertträger sind Mollys am deutlichsten auf mineralreiches Wasser angewiesen. Als Belastungszeichen können Shimmies auftreten; Zittern ist kein Salz-Fall, sondern ein Hinweis auf ungeeignete Bedingungen. Mehr dazu findest Du im Beitrag Krankheiten bei Lebendgebärenden.

Weitere Grundlagen zur Pflege und zu passenden Wasserwerten findest Du in unserem Ratgeber zur Molly Haltung. Dort geht es um Haltung, Vergesellschaftung und den Aufbau eines Beckens, das auf Mollys ausgelegt ist.

Was Mollys brauchen – die Kurzfassung

Für die Haltung gelten 24–28 °C, als Start eignen sich 25–26 °C. Als Orientierung gelten pH 7,5 bis 8,5, eine Gesamthärte von etwa 15 bis 30 °dGH und eine Karbonathärte von etwa 8 bis 20 °dKH. Unsere Anlagenwerte pH 7,1, GH 6, KH 4 sind keine Empfehlung für Mollys, sondern die Werte, aus denen die Tiere kommen – gewöhne sie langsam an Dein Wasser.

Beim Futter sollte der pflanzliche Anteil hoch sein. Mollys weiden Aufwuchs ab und nehmen pflanzenbetonte Flocken oder feine Granulate. Frost- oder Lebendfutter als Ergänzung passt gut in den Futterplan. Für die üblichen Zuchtformen empfehlen wir ein Aquarium ab 100 cm Länge mit 150–200 l; Mollys werden größer, als die Jungtiere im Handel vermuten lassen.

Männchen, Weibchen oder Gruppe

Für die Gruppenhaltung empfehlen wir 1:3, also ein Männchen auf drei Weibchen. Das verteilt den Balzdruck auf mehrere Tiere. Ein einzelnes Black Molly Männchen kann Weibchen dauerhaft bedrängen. Bei passenden Bedingungen fällt regelmäßig Nachwuchs; die Tragzeit liegt bei etwa vier bis acht Wochen, und Weibchen können Spermien speichern. Plane vorab, wohin Jungfische gehen können.

Eine reine Männchengruppe musst Du im Einzelfall beurteilen, weil das Verhalten zwischen den Tieren unterschiedlich ausfallen kann. In unserem Shop sind Männchen und Weibchen bei vielen Angeboten getrennt wählbar, wenn Du eine Gruppe gezielt zusammenstellen möchtest.

Guppys können mit Mollys zusammen gepflegt werden, wenn das Becken groß genug ist und die Wasserwerte zuerst zu den Mollys passen. Mehr dazu liest Du bei Wasserwerte für Guppys.

Versand und Lebendankunft-Garantie

Der Versand erfolgt über den Tierversand-Spezialisten GO! im beheizten Laderaum. Die Zustellung erfolgt am Folgetag zwischen 8 und 12 Uhr, Versandtage sind Montag bis Donnerstag. Wir verpacken in doppelwandige Beutel mit Sauerstoff, in einer dickwandigen Styroporbox und mit Wärmepad je nach Jahreszeit.

Der Versand kostet 19,80 € im Inland und 75 € ins Ausland, ab 200 € versenden wir kostenfrei; der Mindestbestellwert liegt bei 15 Euro. Vor dem Versand bleiben die Tiere je nach Herkunft ein bis sechs Wochen in Quarantäne. WhatsApp-Beratung gibt es vor und nach dem Kauf. Unsere Kunden bewerten uns mit 4,8 von 5 Sternen bei Google und Trustpilot; hinter dem Sortiment stehen 250 eigene Becken plus ein Netzwerk ausgewählter Partnerzüchter.

Wir geben eine 100 % Lebendankunft-Garantie pro Tier. Im Problemfall brauchen wir innerhalb von 24 Stunden Bilder aus dem ungeöffneten Beutel. Wenn Du vor dem Bestellen Fragen hast, schreib uns einfach per WhatsApp.

Häufige Fragen zum Molly-Kauf

Welche Molly-Arten gibt es?

Im Handel ist Molly ein Sammelbegriff. Der Black Molly ist eine Zuchtform und keine Art. Eigenständige Arten sind zum Beispiel Poecilia velifera und Poecilia salvatoris. Für viele Farbformen wird oft Poecilia sphenops als Grundlage genannt.

Brauchen Mollys Salz?

Nein, Mollys brauchen kein Salz im Becken. Wichtiger sind mineralreiches Wasser und passende Härtewerte. Zittern oder Shimmies deuten auf Belastung hin und sprechen nicht für einen Salzbedarf.

Wie groß werden Mollys?

Ausgewachsene Mollys sind deutlich größer als die Jungtiere im Handel. Für die üblichen Zuchtformen planst Du ein Aquarium ab 100 cm / 150–200 l ein, für den Segelkärpfling ab 120 cm / 250 l.

Gibt es blaue Mollys?

Eine eigene blaue Farbform ist derzeit nicht gelistet. Wer einen „Molly Fisch blau“ sucht, schaut sich am besten den Silbermolly mit seinem metallischen Glanz an; die Fotos stehen am jeweiligen Angebot.

Können Mollys mit Guppys zusammen leben?

Ja, das ist möglich, wenn das Becken groß genug ist. Richte die Wasserwerte nicht am Guppy, sondern zuerst an den Bedürfnissen der Mollys aus; ein gemeinsamer Temperaturbereich liegt bei etwa 24 bis 26 °C.

Wie viele Mollys sollte man halten?

Für die Gruppe empfehlen wir 1:3. So verteilt sich der Balzdruck eines Männchens auf mehrere Weibchen. Eine reine Männchengruppe braucht eine Einzelfallprüfung.