Malawi Buntbarsche
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Malawi-Buntbarsche kaufen — Malawi Barsche aus zehn Gattungen
Wenn Du einen Malawi Barsch für Dein Becken suchst, entscheidet zuerst die Gruppe: Mbuna oder Non-Mbuna. Malawi-Buntbarsche, auch Cichliden genannt, stammen aus dem Malawisee und sind Maulbrüter; umgangssprachlich heißen sie einfach Malawis oder Malawi Fische. Bei uns findest Du rund 45 Artikel aus zehn Gattungen, alle Gruppen unseres Sortiments stehen unter Buntbarsche.
Wenn Du einen Malawi Buntbarsch kaufen möchtest, zählen Verhalten, Futteranspruch und Platzbedarf zusammen. Vor dem Kauf beraten wir Dich per WhatsApp; schick uns Länge, Tiefe und Höhe Deines Beckens und den vorhandenen Besatz. Tim rät ehrlich ab, wenn das Aquarium zu klein ist.
Mbuna oder Non-Mbuna? Die zwei Gruppen der Malawi-Buntbarsche
Mbuna, die felsgebundenen Malawi-Buntbarsche, leben an Steinaufbauten, bilden dort Reviere und fressen überwiegend pflanzlich und algenorientiert. Zu dieser Gruppe gehören bei uns Labidochromis, Pseudotropheus, Cynotilapia und Melanochromis. Ein Mbuna-Becken braucht Felsstrukturen, Rückzugsplätze und unterbrochene Sichtachsen; auch ein kleiner Mbuna kann sehr durchsetzungsstark sein.
Non-Mbuna sind Aulonocara und die größeren Arten der offenen Zonen: Placidochromis, Protomelas, Nimbochromis, Sciaenochromis und Copadichromis. Diese Gruppe braucht Sandflächen und freien Schwimmraum und bekommt feines Futter mit tierischem Anteil. „Non-Mbuna“ ist dabei weder eine Friedlichkeits- noch eine Größenklasse; darunter sind auch große, durchsetzungsstarke Arten.
Für Einsteiger planen wir beide Gruppen getrennt. Dass alle aus demselben See kommen, reicht als Grund für eine Vergesellschaftung nicht aus. Eine Mischung ausgewählter Arten ist etwas für erfahrene Halter mit einem Becken ab etwa 150 cm und 450 l.
Malawi Barsche aus zehn Gattungen — unser Sortiment
Aulonocara ist unsere umfangreichste Non-Mbuna-Gattung mit Arten wie baenschi „Benga“, stuartgranti „Maleri“ und „Cobue“, jacobfreibergi und ethelwynnae „Chitande“ sowie Zuchtformen wie „Eureka“ und „Rubin Red“. Aulonocara suchen im Sand nach Nahrung und brauchen offene Flächen statt eines dichten Felsaufbaus.
Labidochromis ist eine Mbuna-Gattung mit caeruleus „Yellow“ und „White“, sp. „Hongi“ Red Top Schweden, sp. „Chisumulae“ und sp. „Mbamba Bay“. Labidochromis gehören in ein Becken mit Felsaufbauten und Revierstruktur.
Pseudotropheus ist eine Mbuna-Gattung mit socolofi, demasoni, acei „Luwala“, elongatus „Chewere“ und „Neon Spot“, estherae „Rot/Rot“, emmiltos „Mpanga Rocks“, kingsizei „Maingano“ und msobo „Magunga“. Pseudotropheus bilden deutliche Reviere und brauchen Steinaufbauten mit Rückzugsmöglichkeiten.
Cynotilapia afra ist eine Mbuna-Art, gelistet in den Standortformen Cobue, Galileya Reef, Jalo Reef, Lions Cove/Sanga Bay und Red Likoma. Die Standortnamen unterscheiden die Formen; sie sagen nichts darüber, wo die gelieferten Tiere nachgezogen wurden.
Placidochromis ist eine Non-Mbuna-Gattung mit phenochilus in den Formen Tanzania, Mdoka White Lips, Lupingo und Gisseli, dazu milomo und sp. „Jalo Reef“. Placidochromis gehören in ein Becken mit Sandflächen und Schwimmraum.
Melanochromis ist eine Mbuna-Gattung mit auratus und „Chipokae“, cyaneorhabdos „Maingano“, johannii „Eastern“ und lepidiadaptes. Melanochromis gehören in ein klar strukturiertes Felsbecken mit Sichtbarrieren.
Protomelas ist eine Non-Mbuna-Gattung mit taeniolatus „Boadzulu Red Empress“, steveni „Taiwan Reef“ und spilonotus „Tanzania“. Protomelas gehören in ein Becken, in dem Schwimmraum wichtiger ist als enge Steinreviere.
Nimbochromis ist eine Non-Mbuna-Gattung großer Arten mit venustus, polystigma, livingstonii und fuscotaeniatus. Nimbochromis gehören in ein großes Becken mit offenen Zonen; für große Non-Mbuna planst Du 150–180 cm Beckenlänge.
Sciaenochromis ist eine Non-Mbuna-Gattung, gelistet mit fryeri „Dark Blue Jalo Reef“; Copadichromis ist eine Non-Mbuna-Gattung mit borleyi „Kadango Red Fin“ und azureus „Mbenji“. Beide gehören in ein Becken mit offenen Flächen und Schwimmraum, nicht in einen reinen Mbuna-Aufbau. Die in der Collection mitgeführten Haplochromis sp. „Zebra Obliquidens“ und nyererei „Red Head“ stammen aus dem Victoriasee und sind keine Malawis.
Woher unsere Malawis kommen und was Du bekommst
Einen großen Teil unserer Buntbarsche beziehen wir von Züchtern in Deutschland, ergänzend aus Importen; Wildfänge versuchen wir möglichst zu vermeiden. Ein Import ist kein Wildfang, und ein Standortname im Produktnamen heißt nicht, dass die Tiere dort gefangen wurden. Vor dem Versand bleiben die Tiere ein bis sechs Wochen in Quarantäne.
Du bekommst jungadulte Tiere, die als Richtwert noch etwa ein Viertel wachsen. Viele Arten sind als Einzeltier sowie im 5er- und 10er-Angebot gelistet. Einen Geschlechtswunsch trägst Du im Bemerkungsfeld an der Kasse ein, zum Beispiel „nach Möglichkeit ein Männchen und drei Weibchen“; wir berücksichtigen ihn nach Möglichkeit, können ihn bei Jungtieren aber nicht garantieren. Zwei bestellte Tiere sind kein Paar.
Was ein Malawi-Aquarium braucht — die Kurzfassung
Ein neues Malawibecken planst Du ab etwa 300 l und 120 cm, besser ab 450 l und 150 cm. Kleine Mbuna kommen bei sorgfältiger Auswahl auch um 240 l infrage, große Non-Mbuna brauchen 150–180 cm. Gehalten wird ein Männchen mit mehreren Weibchen. Eine Stückzahl lässt sich aus der Literzahl nicht ableiten; erst die Arten und Gruppen planen, dann die Gesamtzahl.
Die Temperatur liegt bei 24–26 °C. Das Wasser braucht einen stabilen pH um 8 mit ausreichender Karbonathärte; die KH ist wichtiger als die GH, möglichst hartes Wasser ist nicht das Ziel. Zur Einrichtung gehören Lochgestein und Sand, Holzwurzeln nicht. Welche Werte Deine Tiere gewohnt sind, erfährst Du bei uns zur Bestellung. Wie Du Aufbau und Wasser im Einzelnen planst, liest Du im Ratgeber Malawi Aquarium. Welche Arten und Gruppen zusammenpassen, steht im Überblick Malawi Buntbarsch Arten.
Futter für Mbuna und Aulonocara
Mbuna bekommen ein vollwertiges Hauptfutter mit pflanzlichem und algenbasiertem Schwerpunkt; Spirulina kann darin eine Zutat sein, ein bestimmter Prozentsatz ist keine Regel. Aulonocara und andere Non-Mbuna bekommen ein feines Hauptfutter mit tierischem Anteil, ergänzt um kleine Frost- oder Lebendfutterportionen wie Artemia und pflanzliche Bestandteile.
Für beide Gruppen gilt: kleine, kontrollierte Portionen statt reichlicher Fütterung, damit die Tiere nicht verfetten und auch rangniedrige Tiere ans Futter kommen. Wer Mbuna und Aulonocara gemeinsam halten möchte, muss vor dem Kauf klären, ob ein gemeinsames Futterkonzept überhaupt zu beiden passt.
Wie alt werden Malawi-Buntbarsche?
Malawi-Buntbarsche erreichen je nach Art bei guter Haltung häufig ein Alter von ungefähr 6–12 Jahren. Für viele verbreitete Arten sind etwa 8–10 Jahre eine sinnvolle Orientierung. Plane deshalb langfristig mit einem ausreichend großen Aquarium, einer passenden Besatzzusammenstellung und artgerechter Pflege; die tatsächliche Lebensdauer unterscheidet sich je nach Art und Tier.
Versand und Lebendankunft-Garantie
Wir versenden von Montag bis Donnerstag mit GO!-Express im beheizten Laderaum; die Zustellung erfolgt am Folgetag zwischen 8 und 12 Uhr. Ab 35 °C und unter −5 °C legen wir einen Versandstopp ein. Die Tiere reisen in doppelwandigen Beuteln mit Sauerstoff, verpackt in einer Styroporbox mit Wärmepad.
Der Versand kostet 19,80 € innerhalb Deutschlands und 75 € ins Ausland; ab 200 € Bestellwert ist er frei, der Mindestbestellwert liegt bei 15 €. Für jedes Tier gilt unsere 100 % Lebendankunft-Garantie: Melde uns einen Ausfall binnen 24 Stunden mit Bildern aus dem ungeöffneten Beutel. Unsere Bewertungen liegen bei 4,8 von 5 Sternen.
Häufige Fragen zu Malawi-Buntbarschen
Was ist der Unterschied zwischen Mbuna und Non-Mbuna?
Mbuna sind die felsgebundenen, revierbildenden Malawi-Buntbarsche mit pflanzlich-algenorientierter Ernährung, bei uns Labidochromis, Pseudotropheus, Cynotilapia und Melanochromis. Non-Mbuna sind Aulonocara und die Arten der offenen Zonen; sie brauchen Sandflächen und Schwimmraum und feines Futter mit tierischem Anteil. Für Einsteiger planen wir beide Gruppen getrennt.
Welche Malawis passen in mein Aquarium?
Das hängt von Länge, Tiefe, Höhe und dem vorhandenen Besatz ab. Für den Einstieg planen wir ab etwa 300 l und 120 cm, besser ab 450 l und 150 cm; kleine Mbuna teils um 240 l, große Non-Mbuna ab 150–180 cm. Schick uns Deine Maße per WhatsApp; Tim rät ehrlich ab, wenn das Becken zu klein ist.
Kann ich Männchen und Weibchen wählen?
Einen Geschlechtswunsch trägst Du im Bemerkungsfeld an der Kasse ein, möglichst konkret, etwa „nach Möglichkeit ein Männchen und drei Weibchen“. Wir berücksichtigen ihn nach Möglichkeit, können ihn aber nicht zu hundert Prozent garantieren, weil bei Jungtieren die Merkmale noch nicht eindeutig sind. Zwei bestellte Tiere sind kein Paar.
Woher kommen Eure Malawis?
Einen großen Teil unserer Buntbarsche beziehen wir von Züchtern in Deutschland, ergänzend aus Importen; Wildfänge versuchen wir möglichst zu vermeiden. Ein Import ist kein Wildfang. Eine Zuordnung je Art geben wir nicht an, und eine eigene Malawi-Nachzucht gibt es bei uns nicht. Vor dem Versand bleiben die Tiere ein bis sechs Wochen in Quarantäne.
Welches Wasser brauchen Malawis?
Ein Malawisee Buntbarsch braucht 24–26 °C, einen stabilen pH um 8 und ausreichende Karbonathärte. Die KH ist für die Pufferung wichtiger als die GH; „möglichst hart“ ist nicht das Ziel. Miss zuerst GH, KH und pH Deines Leitungswassers und entscheide dann, ob Du anpassen musst. Welche Werte Deine Tiere gewohnt sind, erfährst Du bei uns zur Bestellung.
Was kosten Malawi-Buntbarsche?
Der Preis richtet sich nach Art, Größe, Standortform und danach, ob Du ein Einzeltier oder ein 5er- oder 10er-Angebot wählst. Die Mengenangebote sind eine Wahl im Shop, keine Besatzempfehlung. Vergleiche innerhalb der gewünschten Gattung und plane zuerst die Gruppe, dann die Stückzahl.

















































































