Apistogramma
Filter
20 Produkte
„Von Aquarianern mit Herz – für Aquarianer mit Herz.“
Apistogramma kaufen — Zwergbuntbarsche vom Partnerzüchter
Wenn Du Apistogramma für Dein Aquarium suchst, wähle nicht nach Farbe oder Seltenheit, sondern nach Beckenmaß, Einrichtung und Wasser. Hier siehst Du, welche Apistogramma Arten bei uns gelistet sind, welche drei sich für den Einstieg eignen und was Du vor dem Apistogramma kaufen klären solltest. Die übrigen kleinbleibenden Buntbarsche findest Du unter Zwergbuntbarsch kaufen.
Unsere Apistogramma beziehen wir von unserem Partnerzüchter. Vor dem Versand durchlaufen die Tiere eine Quarantäne von ein bis sechs Wochen, zu Wasserwerten und Besatz beraten wir Dich per WhatsApp, und Tim rät ehrlich ab, wenn das Becken zu klein ist.
Was Apistogramma ausmacht
Apistogramma sind südamerikanische Zwergbuntbarsche, die Reviere am Boden bilden, in Höhlen brüten und Brutpflege betreiben. Wie gut eine Art im Aquarium zurechtkommt, hängt deshalb weniger von der Literzahl ab als von Grundfläche, Sichtbarrieren und Rückzugsräumen.
Wir nennen jede Form mit deutschem und wissenschaftlichem Namen, zum Beispiel Kakadu-Zwergbuntbarsch – Apistogramma cacatuoides „Double Red“. Der Zusatz in Anführungszeichen ist die Farb- oder Standortform; Arten ohne gebräuchlichen deutschen Namen führen wir unter dem wissenschaftlichen Namen.
Die Zusätze „cf.“ und „sp.“ bleiben im Namen stehen: „cf.“ heißt, dass die Zuordnung zu dieser Art nicht gesichert ist, „sp.“ steht für eine noch nicht abschließend benannte Form. Bei diesen Tieren machen wir keine sehr genauen Pflegeversprechen, sondern beraten anhand Deines Beckens und der Angaben unseres Partnerzüchters.
Für Einsteiger: Kakadu, Borelli und macmasteri
Welche Apistogramma zu Dir passt, entscheiden Dein Aquarium und Dein Ausgangswasser. Für den Einstieg schauen wir zuerst auf drei Arten: den Kakadu für die zugängliche Haltung ohne Schwarzwasser, Borelli für kühler betriebene Becken und macmasteri für warmes Wasser mit passender Struktur. Keine davon gehört in ein frisch eingerichtetes oder instabiles Becken.
Der Kakadu-Zwergbuntbarsch – Apistogramma cacatuoides ist als „Double Red“ und „Gold“ gelistet. Beim „Double Red“ wählst Du Männchen oder Weibchen, beim „Gold“ ist keine Geschlechtswahl hinterlegt. Einen belegten Robustheitsunterschied zwischen beiden gibt es nicht. Alles zur Haltung liest Du im Ratgeber Kakadu Zwergbuntbarsch.
Borellis Zwergbuntbarsch – Apistogramma borellii ist als „Opal“ und „Gelbes Paraguay“ gelistet. Mit 20–26 °C ist er die Wahl für ein Becken, das kühler läuft als ein Kakadu-Aquarium. Welche der beiden Formen Du nimmst, richtet sich nach Geschmack und übrigem Besatz.
Der Villavicencio-Zwergbuntbarsch – Apistogramma macmasteri ist als Art gelistet. Mit 24–28 °C und pH 5,5–7 ist er die Wahl für ein warmes, gut strukturiertes Becken. Er kommt für gut vorbereitete Einsteiger infrage, ist aber nicht mit Borelli gleichzusetzen.
Weitere Apistogramma-Arten im Sortiment
Für die übrigen Formen gilt: keine pauschale Einsteigerfreigabe, aber auch nicht nur für Spezialisten. Vor dem Kauf klären wir mit Dir Wasser, Becken und Besatz. Der Panda-Zwergbuntbarsch – Apistogramma nijsseni und der Dreistreifen-Zwergbuntbarsch – Apistogramma trifasciata sind als Arten gelistet; beide sind die Wahl für alle, die neben den Einsteigerarten eine weitere, gut erkennbare Art in einem strukturierten Becken halten möchten.
Apistogramma agassizii ist in den Formen „Brazil“ und gold-rot gelistet. Hier beraten wir nach Linie und Wasser, weil eine etablierte Nachzucht anders zu beurteilen ist als eine Herkunftsform. Unsere Erfahrungen stehen im Haltungsbericht Apistogramma agassizii.
Apistogramma bitaeniata ist in der Form „Brazil“ gelistet. Der Zusatz „Brazil“ sagt nichts darüber, ob die Tiere importiert oder wild gefangen wurden. Unsere Erfahrungen stehen im Haltungsbericht Apistogramma bitaeniata.
Der Gelbkehl-Zwergbuntbarsch – Apistogramma atahualpa ist als Art gelistet. Er ist die Wahl für alle, die eine seltener angebotene Art suchen und ihr Becken darauf vorbereiten. Unsere Erfahrungen stehen im Haltungsbericht Apistogramma atahualpa.
Apistogramma flabellicauda ist als Art gelistet. Die Art ist die Wahl für alle, die eine weniger verbreitete Art halten und Becken, Wasser und Besatz darauf abstimmen. Unsere Erfahrungen stehen im Haltungsbericht Apistogramma flabellicauda.
Apistogramma cf. hongsloi ist gelistet; das „cf.“ zeigt die nicht gesicherte Artzuordnung. Bei Pflegeangaben bleiben wir deshalb zurückhaltend und beraten zum konkreten Becken. Unsere Erfahrungen stehen im Haltungsbericht Apistogramma cf. hongsloi.
Apistogramma lineata ist als Art gelistet. Die Art ist die Wahl für alle, die eine weniger bekannte Art suchen. Unsere Erfahrungen stehen im Haltungsbericht Apistogramma lineata.
Apistogramma sp. „Amaya“ ist gelistet; das „sp.“ zeigt eine noch nicht abschließend benannte Form. Auch hier beraten wir nach Wasser und Becken statt mit genauen Vorgaben. Unsere Erfahrungen stehen im Haltungsbericht Apistogramma sp. „Amaya“.
Einen Haltungsbericht gibt es außerdem zu Apistogramma mendezi; ein Bericht bedeutet nicht, dass wir die Art selbst nachziehen.
Paar oder Harem — welche Beckengröße?
Für ein Männchen und ein Weibchen planst Du ab 80 cm Beckenlänge, also etwa 112 l. Für ein Männchen mit zwei Weibchen rechnest Du ab 100 × 40 cm Grundfläche, das sind rund 160 l; für ein Männchen mit drei Weibchen ab 120 × 40 cm. Mehrere Männchen gehören in diesen Größen nicht ins Becken.
Mehr Weibchen sind nicht automatisch die sicherere Lösung, denn auch Weibchen verteidigen bei der Brutpflege eigene Reviere. Entscheidend sind abgeschirmte Reviere und Ausweichräume für alle Tiere, nicht die Literzahl. Zwei Tiere sind kein harmonierendes Paar, sondern eine Zusammenstellung.
Ein 54-Liter-Becken empfehlen wir für Apistogramma nicht pauschal. Apistogramma borellii kommt dort im Einzelfall infrage: ein Männchen und ein Weibchen in einem eingefahrenen, gut strukturierten Becken ohne konkurrierenden Bodenbesatz. Kakadu, macmasteri und die übrigen Arten sind kein Standardbesatz für 54 l.
Wasserwerte: reicht Dein Leitungswasser?
Je nach Art liegt die Temperatur bei 24–28 °C; Borelli läuft mit 20–26 °C kühler. Kakadu-Zwergbuntbarsche aus Nachzucht können häufig in geeignetem weichem bis mittelhartem Leitungswasser gehalten werden. Der Bereich GH 5–12 ist dabei eine Orientierung, keine Angabe zu den Abgabewerten. Extrem weiches Wasser ist nicht pauschal erforderlich.
Ob Dein Leitungswasser passt, beurteilen wir anhand von Gesamthärte, Karbonathärte und pH. Sieh zuerst in die Wasseranalyse Deines Versorgers und prüfe dann die Werte im Aquarium; beide können abweichen. Welche Werte Deine Tiere gewohnt sind, erfährst Du bei uns zur Bestellung.
Einrichtung für Apistogramma
Ein Apistogramma-Becken beginnt mit feinem Sand. Dazu kommen mehrere räumlich getrennte Höhlen und Sichtbarrieren aus Wurzeln und Pflanzen, damit ein unterlegenes Tier aus dem Blickfeld des anderen verschwinden kann. Eine Höhle allein macht noch kein Zwergbuntbarschbecken, und drei Höhlen nebeneinander ergeben noch keine drei Reviere. Mit Zwerggarnelen passt keine Apistogramma-Art als sichere Kombination, auch Borelli nicht: Junge Garnelen werden erbeutet, erwachsene können verletzt werden.
Woher unsere Apistogramma kommen und was Du bekommst
Unsere Apistogramma stammen von unserem Partnerzüchter, nicht aus eigener Nachzucht. Das unterscheidet sie von unseren Schmetterlingsbuntbarschen, die wir zum großen Teil selbst nachziehen. Vor dem Versand bleiben die Tiere ein bis sechs Wochen in Quarantäne.
Abgegeben werden die Tiere jungadult; als Richtwert wachsen sie danach noch etwa ein Viertel. Männchen oder Weibchen wählst Du nur beim Kakadu-Zwergbuntbarsch „Double Red“. Wenn Du später selbst nachziehen möchtest, hilft Dir der Ratgeber Kakadu Zwergbuntbarsch Zucht. Unsere Bewertungen liegen bei 4,8 von 5 Sternen.
Versand und Lebendankunft-Garantie
Wir versenden von Montag bis Donnerstag mit GO!-Express im beheizten Laderaum; die Zustellung erfolgt am Folgetag zwischen 8 und 12 Uhr. Ab 35 °C und unter −5 °C legen wir einen Versandstopp ein. Die Tiere reisen in doppelwandigen Beuteln mit Sauerstoff, verpackt in einer Styroporbox mit Wärmepad.
Der Versand kostet 19,80 € innerhalb Deutschlands und 75 € ins Ausland; ab 200 € Bestellwert ist er frei, der Mindestbestellwert liegt bei 15 €. Für jedes Tier gilt unsere 100 % Lebendankunft-Garantie: Melde uns einen Ausfall binnen 24 Stunden mit Bildern aus dem ungeöffneten Beutel.
Häufige Fragen zu Apistogramma
Welche Apistogramma eignen sich für Anfänger?
Zuerst der Kakadu-Zwergbuntbarsch und Borellis Zwergbuntbarsch, bei passenden Voraussetzungen auch Apistogramma macmasteri. Borelli ist mit 20–26 °C die Wahl für kühlere Becken, der Kakadu für die zugängliche Haltung ohne Schwarzwasser, macmasteri für warmes Wasser.
Paar oder Harem, und ab welcher Beckengröße?
Ein Männchen und ein Weibchen ab 80 cm Beckenlänge, also etwa 112 l. Ein Männchen mit zwei Weibchen ab 100 × 40 cm Grundfläche, mit drei Weibchen ab 120 × 40 cm. Mehrere Männchen gehören in diese Größen nicht. Entscheidend sind getrennte Reviere, nicht die Literzahl; zwei Tiere sind kein harmonierendes Paar.
Gehen Apistogramma im 54-Liter-Becken?
Nicht pauschal. Apistogramma borellii kommt im Einzelfall infrage: ein Männchen und ein Weibchen in einem eingefahrenen, gut strukturierten Becken ohne konkurrierenden Bodenbesatz, mit der Möglichkeit, die Tiere bei Unverträglichkeit zu trennen. Kakadu, macmasteri und die übrigen Arten sind kein Standardbesatz für 54 l.
Reicht Leitungswasser?
Beim Kakadu-Zwergbuntbarsch aus Nachzucht häufig ja: Geeignetes weiches bis mittelhartes Leitungswasser reicht, GH 5–12 ist eine Orientierung. „Leitungswasser“ ist aber keine einheitliche Qualität. Prüfe die Analyse Deines Versorgers und die Werte im Aquarium, inklusive Karbonathärte. Die gewohnten Werte Deiner Tiere erfährst Du zur Bestellung.
Was bedeutet „cf.“ und „sp.“ im Namen?
„cf.“ heißt, dass die Zuordnung zu der genannten Art nicht gesichert ist, zum Beispiel bei Apistogramma cf. hongsloi. „sp.“ steht für eine noch nicht abschließend benannte Form, etwa Apistogramma sp. „Amaya“. Bei diesen Tieren machen wir keine sehr genauen Pflegeversprechen und beraten anhand Deines Beckens.
Kann ich Männchen oder Weibchen wählen?
Nur beim Kakadu-Zwergbuntbarsch „Double Red“; dort sind Männchen und Weibchen getrennt wählbar. Beim „Gold“ und bei allen anderen Formen ist keine Geschlechtswahl hinterlegt. Ein gemeinsam bestelltes Männchen und Weibchen ist eine Zusammenstellung, kein eingespieltes Paar. Abgegeben werden die Tiere jungadult.



























































