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Pseudotropheus kaufen — Mbuna aus dem Malawisee

Wenn Du Pseudotropheus kaufen möchtest, planst Du ein Mbuna-Becken: Felsaufbau, klare Reviere und ein Männchen mit mehreren Weibchen. Pseudotropheus sind felsgebundene Malawi-Buntbarsche, Maulbrüter mit ausgeprägtem Revierverhalten und aufwuchsorientierter Ernährung.

Einen großen Teil unserer Buntbarsche beziehen wir von Züchtern in Deutschland, ergänzend aus Importen; Wildfänge versuchen wir möglichst zu vermeiden. Vor dem Versand bleiben die Tiere ein bis sechs Wochen in Quarantäne. Vor dem Kauf beraten wir Dich per WhatsApp zur Gruppenzusammenstellung; Tim rät ehrlich ab, wenn das Becken zu klein ist.

Was Pseudotropheus ausmacht — Fels, Revier, Maulbrut

Pseudotropheus sind Mbuna, also felsgebundene Malawi-Buntbarsche. Im Aquarium leben sie an Steinaufbauten, die Männchen verteidigen dort ihre Bereiche energisch. Gefressen wird vor allem Aufwuchs, der Bewuchs auf den Steinen.

Mehrere Arten werden in der Wissenschaft heute unter anderen Gattungsnamen geführt; in der Aquaristik bleibt Pseudotropheus der gebräuchliche Name. Bei solchen Angeboten steht der zweite Name mit im Produkttitel, damit Du die gesuchte Form unter beiden Bezeichnungen findest. Die Einordnung als Mbuna ändert sich dadurch nicht.

Unsere Pseudotropheus-Formen

Pseudotropheus socolofi ist als Art gelistet. Pseudotropheus demasoni ist ebenfalls als Art gelistet; beide tragen keinen Standortzusatz.

Pseudotropheus acei „Luwala“ ist eine Standortform der Art acei. Der Zusatz nennt den Standort, nach dem die Form benannt ist, nicht den Fangort der gelieferten Tiere.

Pseudotropheus elongatus „Chewere“ und Pseudotropheus elongatus „Neon Spot“ sind zwei Formen derselben Art. Die Zusätze unterscheiden die beiden Linien im Sortiment.

Pseudotropheus estherae „Rot/Rot“ ist die gelistete Form der Art estherae. Der Zusatz unterscheidet die Linie von anderen Formen dieser Art.

Pseudotropheus emmiltos „Mpanga Rocks“ und Pseudotropheus kingsizei „Maingano“ sind Standortformen der Arten emmiltos und kingsizei. Beide Zusätze nennen den Standort der Form, nicht die Herkunft der gelieferten Tiere.

Pseudotropheus msobo „Magunga“ ist die Standortform „Magunga“ der Art msobo. Welche Formen zueinander passen, steht im Überblick Malawi Buntbarsch Arten.

Ein Männchen, mehrere Weibchen — so stellst Du die Gruppe zusammen

Pseudotropheus-Männchen verteidigen ihre Reviere energisch. Darum hältst Du ein Männchen mit mehreren Weibchen, damit sich seine Aufmerksamkeit verteilt. Ein festes Verhältnis als Verkaufsregel gibt es nicht; die Verteilung muss zur Art, zur Gruppengröße und zum Becken passen.

Deinen Geschlechtswunsch trägst Du im Bemerkungsfeld an der Kasse ein, möglichst konkret, etwa „nach Möglichkeit ein Männchen und drei Weibchen“. Wir berücksichtigen ihn nach Möglichkeit, können ihn bei Jungtieren aber nicht zu hundert Prozent zusichern, weil die Merkmale noch nicht eindeutig sind. Beobachte die Gruppe nach der Geschlechtsreife weiter.

Du bekommst jungadulte Tiere, die als Richtwert noch etwa ein Viertel wachsen. Viele Formen sind als Einzeltier und im Mengenangebot gelistet; das Mengenangebot ist eine Wahl im Shop, keine Besatzempfehlung. Zwei bestellte Tiere sind kein Paar.

Beckengröße und Felsaufbau für Pseudotropheus

Ein neues Mbuna-Becken planst Du ab etwa 300 l und 120 cm, besser ab 450 l und 150 cm. Eine kleine, gezielt ausgewählte Zusammenstellung kann unter geprüften Bedingungen um 240 l infrage kommen; durchsetzungsstarke oder größer werdende Arten planst Du größer. In Österreich gilt für Pseudotropheus eine Mindestanforderung von 120 cm Kantenlänge.

Eine Stückzahl lässt sich aus Litern nicht ableiten: erst die Arten und Gruppen planen, dann die Gesamtzahl. Ein bewusst dichter Besatz ist ein Mbuna-Konzept für erfahrene Halter mit Trennmöglichkeit, kein Einsteigertipp.

Zur Einrichtung gehören Lochgestein und Sand, Höhlen, Rückzugsplätze und unterbrochene Sichtachsen; Holzwurzeln nicht. Ruhige Aulonocara gehören nicht in ein dicht besetztes Pseudotropheus-Becken. Eine Mischung mit Non-Mbuna ist etwas für erfahrene Halter mit ausgewählten Arten; für Einsteiger planen wir getrennt.

Futter für Pseudotropheus

Pseudotropheus bekommen ein vollwertiges Hauptfutter mit pflanzlichem und algenbasiertem Schwerpunkt, als Flocke oder Granulat. Spirulina kann darin eine Zutat sein; ein bestimmter Prozentsatz ist keine Regel.

Füttere kleine, kontrollierte Portionen, damit die Tiere nicht verfetten, und achte darauf, dass auch rangniedrige Tiere ans Futter kommen. Das ist unsere Empfehlung für Dein Becken.

Wasser und Eingewöhnung

Pseudotropheus brauchen 24–26 °C, einen stabilen pH um 8 und ausreichende Karbonathärte. Die KH ist für die Pufferung wichtiger als die GH; möglichst hartes Wasser ist nicht das Ziel. Miss zuerst GH, KH und pH Deines Leitungswassers und entscheide dann, ob Du anpassen musst. Welche Werte Deine Tiere gewohnt sind, erfährst Du bei uns zur Bestellung.

Pseudotropheus, Labidochromis oder Aulonocara?

Pseudotropheus sind Mbuna mit ausgeprägtem Revierverhalten für ein klar strukturiertes Felsbecken mit Weibchenüberschuss. Labidochromis sind kleinbleibende Mbuna, die als vergleichsweise friedlich gelten, und der ruhigere Einstieg. Aulonocara sind Non-Mbuna für Sandflächen und Schwimmraum, die Einsteiger getrennt von Mbuna halten.

Versand und Lebendankunft-Garantie

Wir versenden von Montag bis Donnerstag mit GO!-Express im beheizten Laderaum. Der Versand kostet 19,80 € innerhalb Deutschlands und 75 € ins Ausland; ab 200 € Bestellwert ist er frei, der Mindestbestellwert liegt bei 15 €. Für jedes Tier gilt unsere 100 % Lebendankunft-Garantie: Melde uns einen Ausfall binnen 24 Stunden mit Bildern aus dem ungeöffneten Beutel.

Häufige Fragen zu Pseudotropheus

Welche Pseudotropheus habt Ihr?

Gelistet sind socolofi, demasoni, acei „Luwala“, elongatus „Chewere“ und „Neon Spot“, estherae „Rot/Rot“, emmiltos „Mpanga Rocks“, kingsizei „Maingano“ und msobo „Magunga“. Ein Standortzusatz nennt die Form, nicht den Fangort der gelieferten Tiere. Gelistet heißt nicht dauerhaft lieferbar; was gerade im Shop steht, siehst Du in der Collection.

Wie aggressiv sind Pseudotropheus?

Pseudotropheus zeigen als Mbuna ein ausgeprägtes Revierverhalten, vor allem die Männchen. Wie stark das im Becken auffällt, hängt von Art, Beckenstruktur und Gruppenzusammenstellung ab. Lochgestein, Höhlen und unterbrochene Sichtachsen schaffen Ausweichräume; wird ein Tier dauerhaft gejagt, musst Du den Besatz ändern.

Wie viele Weibchen pro Männchen?

Ein Männchen mit mehreren Weibchen, damit sich seine Aufmerksamkeit verteilt. Eine feste Formel als Verkaufsregel gibt es nicht; die Zahl muss zur Art und zum Becken passen. Deinen Wunsch trägst Du im Bemerkungsfeld ein, wir berücksichtigen ihn nach Möglichkeit. Bei Jungtieren ist das Geschlecht nicht sicher zu bestimmen.

Wie groß muss das Becken sein?

Ein neues Mbuna-Becken planst Du ab etwa 300 l und 120 cm, besser ab 450 l und 150 cm. Eine kleine, gezielt ausgewählte Zusammenstellung kann unter geprüften Bedingungen um 240 l infrage kommen. Durchsetzungsstarke oder größer werdende Arten planst Du von Anfang an größer.

Was fressen Pseudotropheus?

Pseudotropheus sind Aufwuchsfresser und bekommen ein vollwertiges Flocken- oder Granulatfutter mit pflanzlichem und algenbasiertem Schwerpunkt. Spirulina kann eine Zutat sein; ein fester Prozentsatz ist keine Regel. Füttere kleine Portionen, damit die Tiere nicht verfetten, und achte darauf, dass auch rangniedrige Tiere fressen.

Warum stehen andere Gattungsnamen im Produkttitel?

Mehrere Arten werden in der Wissenschaft heute unter anderen Gattungsnamen geführt, während Pseudotropheus in der Aquaristik der gebräuchliche Name bleibt. Bei diesen Angeboten nennen wir im Produkttitel beide Namen, damit Du die gesuchte Form unter beiden Bezeichnungen findest. Die Einordnung als Mbuna ändert sich dadurch nicht.