Tanganjika Buntbarsche
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Tanganjika-Buntbarsche kaufen — Tanganjika Cichliden für jede Beckengröße
Wenn Du Tanganjika Cichliden kaufen möchtest, entscheidet zuerst Dein Becken: Zu den Tanganjika-Buntbarschen gehören Schneckenhausbewohner für ein 60-cm-Becken ebenso wie Tropheus-Gruppen ab 150 cm und Frontosa ab 240 cm. Unten findest Du unsere acht Gattungen nach Beckengröße sortiert, dazu das Wasser, die Herkunft und das, was Du bei einer Bestellung bekommst. Alle Gruppen unseres Sortiments stehen unter Buntbarsche.
Vor dem Kauf beraten wir Dich per WhatsApp; schick uns Länge, Tiefe und Höhe Deines Beckens, den vorhandenen Besatz und Deine Wasserwerte, dann können wir konkret empfehlen. Tim rät ehrlich ab, wenn das Aquarium zu klein ist. Rund 35 Artikel sind in dieser Collection gelistet.
Was Tanganjika-Buntbarsche ausmacht — und warum sie auch Tanganjika Cichliden heißen
Tanganjika-Buntbarsche stammen aus dem Tanganjikasee; Cichliden ist der fachliche Name für Buntbarsche, deshalb heißen sie auch Tanganjika Cichliden. Anders als bei den Malawis gibt es hier keine einheitliche Haltung: Felsbewohner, Schneckenhausbewohner, Freiwasserarten und Großcichliden leben im See in ganz unterschiedlichen Zonen, und im Aquarium brauchen sie entsprechend unterschiedliche Becken.
Auch die Brutpflege ist nicht einheitlich: Ein Teil der Arten sind Maulbrüter, andere Höhlenbrüter. Wer Tanganjika Barscharten vergleicht, sollte deshalb nach Gattung und Art planen, nicht nach dem Namen des Sees. Ein Tanganjika Barsch für 60 cm und einer für 240 cm haben außer dem Wasser wenig gemeinsam, und auch beim Futter unterscheiden sich Aufwuchsfresser wie Tropheus von Arten wie Altolamprologus, die kleine Fische fressen.
Unsere Tanganjika-Gattungen — sortiert nach Beckengröße
Schneckenbuntbarsche sind der Einstieg mit dem kleinsten Becken. Neolamprologus brevis „Congo“ kommt als Paar in einem gut eingerichteten Artbecken ab etwa 60 cm und 60–80 l infrage; „Lamprologus meleagris“, gültiger Name Neolamprologus stappersi, braucht wegen seines Revierverhaltens ab etwa 80 cm und 100–112 l. Beide stehen unter Neolamprologus. Brevis-Paare teilen sich teils ein Haus, trotzdem brauchen sie mehrere zur Auswahl. Schneckenhäuser gehören nicht zum Lieferumfang; leg vor der Ankunft deutlich mehr Häuser bereit, als Du Tiere einsetzt.
Weitere Neolamprologus im Sortiment sind brichardi, tretocephalus, sexfasciatus „Gold“, tetracanthus, pectoralis, leleupi „Longior“, gracilis, caudopunctatus und callipterus. Die Gattung reicht von Felsspaltenbewohnern bis zu Freiwasserarten, eine Beckengröße für alle gibt es deshalb nicht. Zur konkreten Art beraten wir Dich per WhatsApp.
Julidochromis sind Felsbewohner für gut strukturierte Becken mit 200–300 l. Gelistet sind transcriptus „Gombe“, ornatus „Mbita“, marlieri, marksmithi und dickfeldi. Für ein Paar einer kleinen Art wie transcriptus reicht diese Größe, wenn Felsspalten und getrennte Bereiche vorhanden sind; größere Arten brauchen mehr Länge. Der Artname entscheidet, nicht die Gattung, und ein Paarbecken ist keine Freigabe für eine Gruppe.
Altolamprologus planst Du um 300 l, sobald weitere Arten dazukommen; für compressiceps nennen Fachquellen mindestens etwa 120 × 45 cm Grundfläche. Gelistet sind calvus „Black“, „Black Pectoral Kongo“, „Yellow“ und „White“ sowie compressiceps „Goldhead Kasanga“ und „Red Fin“. Altolamprologus fressen Eier, Jungfische und kleine Fische; plane den Mitbesatz entsprechend.
Cyprichromis und Paracyprichromis sind Freiwasserarten für die Gruppe. Cyprichromis leptosoma und Paracyprichromis nigripinnis „Blue Neon“ brauchen ein Becken um 300 l mit mindestens 120 cm Länge und freiem Schwimmraum, der nicht von Steinaufbauten verbaut wird. Cyprichromis „Jumbo“ wird größer und ist nicht mit leptosoma gleichzusetzen; dafür planst Du ab etwa 150 cm.
Tropheus halten wir als Gruppe von etwa 15–20 Tieren einer Art oder Fundortvariante ab 150 cm und 450–500 l. Gelistet sind duboisi sowie moorii „Ikola“, „Bulu Point“ und „Bemba“, jeweils als Einzeltier und im Zehnerangebot. Tropheus fressen aufwuchsorientiert und sind keine friedlichen Schwarmfische. Das Zehnerangebot ist keine vollständige Gruppe, und verschiedene Fundortvarianten gehören nicht in ein Becken.
Cyphotilapia frontosa „Kitumba“ und „Blue Zaire“, letztere als Cyphotilapia gibberosa geführt, sind der Tanganjika-Beulenkopf. Diese Großcichliden brauchen ein Gruppenbecken ab etwa 240 cm Länge und 850–900 l, mit Tiefe und Rückzugsmöglichkeiten. Für 200–300 l sind sie nicht geeignet, und ein Zwei-Meter-Becken reicht nicht automatisch.
Eretmodus ist die achte Gattung im Sortiment. Zur Beckengröße und zur passenden Zusammenstellung beraten wir Dich zur konkreten Art per WhatsApp, bevor Du bestellst; eine pauschale Literzahl nennen wir dafür nicht.
Wasser für Tanganjika-Buntbarsche
Tanganjika-Buntbarsche brauchen 24–27 °C und einen stabilen pH um 8–8,5 bei einer Gesamthärte bis etwa 10 °dGH. Die Karbonathärte kann dabei über der Gesamthärte liegen; sie puffert das Wasser und hält den pH stabil, eine hohe GH allein sagt darüber nichts. Welche Werte Deine Tiere gewohnt sind, erfährst Du bei uns zur Bestellung. Miss zuerst GH, KH und pH Deines Leitungswassers: Ist es schon passend mineralisiert und gepuffert, brauchst Du keine Aufbereitung, bei sehr weichem Wasser kann eine gezielte Pufferung nötig werden.
Wie Du Felsaufbau, Sandzone und Wasseraufbereitung planst, liest Du im Ratgeber Tanganjika Aquarium.
Woher unsere Tiere kommen und was Du bekommst
Einen großen Teil unserer Buntbarsche beziehen wir von Züchtern in Deutschland, ergänzend aus Importen; Wildfänge versuchen wir möglichst zu vermeiden. Ein Import ist kein Wildfang. Ob ein einzelnes Tanganjika-Angebot Nachzucht ist, dokumentieren wir nicht je Art. Vor dem Versand bleiben die Tiere ein bis sechs Wochen in Quarantäne.
Du bekommst jungadulte Tiere, die als Richtwert noch etwa ein Viertel wachsen; plane das Becken für die ausgewachsenen Tiere, nicht für die Abgabegröße. Tropheus und Schneckenbuntbarsche sind als Einzeltier und im Zehnerangebot gelistet. Das Zehnerangebot ist eine Wahl im Shop, keine Haltungsempfehlung, und zwei bestellte Tiere sind kein Paar. Wer Tanganjika Cichliden kaufen möchte, plant Gruppe und Becken vor der Stückzahl.
Versand und Lebendankunft-Garantie
Wir versenden von Montag bis Donnerstag mit GO!-Express im beheizten Laderaum; die Zustellung erfolgt am Folgetag zwischen 8 und 12 Uhr. Ab 35 °C und unter −5 °C legen wir einen Versandstopp ein. Die Tiere reisen in doppelwandigen Beuteln mit Sauerstoff, verpackt in einer Styroporbox mit Wärmepad.
Der Versand kostet 19,80 € innerhalb Deutschlands und 75 € ins Ausland; ab 200 € Bestellwert ist er frei, der Mindestbestellwert liegt bei 15 €. Für jedes Tier gilt unsere 100 % Lebendankunft-Garantie: Melde uns einen Ausfall binnen 24 Stunden mit Bildern aus dem ungeöffneten Beutel. Eine Höchstgröße für den Versand nennen wir nicht; bei großen Frontosa prüfen wir den Versand nach Maß und Zustand des Tieres. Unsere Bewertungen liegen bei 4,8 von 5 Sternen.
Häufige Fragen zu Tanganjika-Buntbarschen
Welche Tanganjika-Buntbarsche gibt es bei Euch?
Acht Gattungen: Neolamprologus mit den Schneckenbuntbarschen brevis „Congo“ und „Lamprologus meleagris“, Julidochromis, Altolamprologus, Cyprichromis, Paracyprichromis, Tropheus, Cyphotilapia mit frontosa „Kitumba“ und „Blue Zaire“ sowie Eretmodus. Damit sind Schneckenhausbewohner, Felsbewohner, Freiwasserarten und Großcichliden gelistet. Gelistet heißt nicht dauerhaft lieferbar; was gerade im Shop steht, siehst Du in der Collection.
Welche passen in 200–300 Liter, welche brauchen deutlich mehr?
In gut strukturierten 200–300 l kommen ein Paar einer kleinen Julidochromis-Art und ein gezielt geplanter Altolamprologus-Besatz infrage; Cyprichromis leptosoma braucht das obere Ende mit mindestens 120 cm Länge. Deutlich mehr brauchen Cyprichromis „Jumbo“ ab 150 cm, Tropheus ab 150 cm und 450–500 l sowie Frontosa ab 240 cm und 850–900 l.
Wie viele Tropheus braucht eine Gruppe?
Etwa 15–20 Tiere einer Art oder Fundortvariante, gemeinsam aufgebaut, in einem Becken ab 150 cm Länge und 450–500 l. Tropheus sind keine friedlichen Schwarmfische; die Gruppe verteilt den Druck dominanter Tiere, ersetzt aber keine Struktur mit Sichtbarrieren und Ausweichbereichen. Verschiedene Fundortvarianten gehören nicht in ein Becken.
Was ist ein Beulenkopf?
Tanganjika Beulenkopf ist der deutsche Name für Cyphotilapia frontosa; die Form „Blue Zaire“ wird als Cyphotilapia gibberosa geführt. Bei uns sind frontosa „Kitumba“ und „Blue Zaire“ gelistet. Beide brauchen ein Gruppenbecken ab etwa 240 cm Länge und 850–900 l; ein Becken mit 200–300 l ist dafür keine Dauerlösung.
Sind Schneckenhäuser dabei?
Nein, Schneckenhäuser gehören nicht zum Lieferumfang. Leg sie vor der Ankunft der Tiere ins Becken, und zwar deutlich mehr Häuser als Tiere, auf feinem Sand und über die Fläche verteilt. Innenraum und Öffnung müssen zu den Fischen passen; die Häuser müssen sauber und ohne Beschichtung sein.
Woher kommen die Tiere?
Einen großen Teil unserer Buntbarsche beziehen wir von Züchtern in Deutschland, ergänzend aus Importen; Wildfänge versuchen wir möglichst zu vermeiden. Ein Import ist kein Wildfang, und ein Standortname im Produktnamen heißt nicht, dass die Tiere dort gefangen wurden. Ob ein Angebot Nachzucht ist, dokumentieren wir nicht je Art.




































































