Medaka sind ideal für Einsteiger in die Aquaristik, da sie eine große Toleranz gegenüber verschiedenen Wasserhärten und pH-Werten sowie Temperaturen aufweisen. Sie fühlen sich sowohl in beheizten als auch unbeheizten Aquarien sowie in Miniteichen auf Balkonen oder Terrassen wohl.
Bei dicht besetzten Miniteichen sollte man durch einen Filter und häufige Wasserwechsel die Wasserqualität sichern.
Herkunft
Medaka stammen ursprünglich aus Japan, Korea, dem östlichen China und Vietnam. In diesen Regionen leben sie in Reisfeldern, Pfützen und Tümpeln verschiedenster Größe sowie in Brackwassergebieten nahe der Küste. Diese Gewässer sind entweder stehend oder fließen nur sehr langsam. In vielen Ländern wurden Japanische Reisfische zur Bekämpfung von Stechmücken in Gewässern eingeführt.
Ein Hinweis: Versuche, die früheren Haltungsbedingungen der von dir erworbenen Fische herauszufinden, besonders bei Wildfängen oder deren Nachzuchten. Manche Medaka-Stämme benötigen einen leichten Salzzusatz für ihr Wohlbefinden.
Im Jahr 2012 wurde entdeckt, dass die Medaka im Norden Japans nicht zu Oryzias latipes, sondern zu einer eigenen Art namens Oryzias sakaizumii gehören. Diese Art unterscheidet sich nur geringfügig von O. latipes, etwa durch eingekerbte Membranen zwischen den Rückenflossenstrahlen bei Männchen und unterschiedliche Ausprägungen der Pigmentzellen. Aufgrund dieser minimalen Unterschiede ist es für Laien schwierig, die beiden Arten zu unterscheiden. Die Haltungsansprüche der beiden nah verwandten Arten sind jedoch identisch.
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